CROSSMEDIA‒PROJEKT
Mutmacher-Menschen, die Lebenshürden bestmöglich meistern und inspirieren
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Mutmacher-Menschen und ihre Geschichten
250+
Buchseiten über die Mutmacher-Menschen
1 Mio.+
Impressionen auf Social Media
Die Mutmacher‒Menschen
MUTMACHER
Tommy Böhme
Tommy Böhme gehört zu den weltweit besten Rollstuhl-Basketballern, führte Deutschland zu Paralympics-Bronze 2024 (Topscorer mit 36 Punkten im Spiel um Platz 3), gewann u.a. 3x die Champions League und 8x die Deutsche Meisterschaft.
Tommy Böhme, ein sportliches Vorbild – und ein Mutmacher für viele!
Sein Credo? Träume sind barrierefrei! Egal ob mit oder ohne Rollstuhl – du kannst so vieles im Leben erreichen, wenn du es wirklich willst.
Er hat ein Kinderbuch über einen Jungen im Rollstuhl veröffentlicht, um vor allem junge Menschen zu ermutigen, dass (auch) das Leben im Rollstuhl sehr lebenswert ist. Und um zu zeigen, dass Anderssein völlig okay ist.
MUTMACHER
Lars Reichert
Wie gehst du mit einem privaten Schicksalsschlag um? Dieser junge Mann ist ein echtes Vorbild!
Als er 23 war, hat Lars Reichert seinen Vater durch Suizid verloren. Ich bin so sehr beeindruckt, wie er es geschafft hat, diesen für mich völlig unfassbaren Schicksalsschlag aufzuarbeiten – und in positive Energie und Tatendrang umzukehren.
Während meines Besuchs führt mich Lars zum Grab seines Vaters und zur Stelle des Suizids. Er berichtet, wie ihm Bücher von Mutmacher-Menschen bei der Bewältigung geholfen haben – ebenso wie persönliche Gespräche mit Menschen, die ähnliche Lebenshürden erfolgreich gemeistert haben.
Heute ist Lars 28 und hat den Förderverein „Leidenscha(f)ft Wachstum“ gegründet. Innerhalb der ersten Monate schaffte er es, mit seiner Community eine fünfstellige Spendensumme zu sammeln. Damit unterstützt er soziale Projekte, bedürftige Menschen. Sein langfristiges Ziel: der Bau einer Schule oder eines Kindergartens.
MUTMACHERIN
Kathi Korn
Fast jede/r Zweite, fast 40 Millionen Menschen in Deutschland, leben mit einer chronischen Erkrankung – auch du?
Dann macht dir diese junge Frau Mut!
Mit zehn chronischen Erkrankungen geht Kathi Korn durchs Leben. In der Schulzeit war sie regelmäßig mit Mobbing konfrontiert, u.a. wegen Neurodermitis und Lipödem, mehrfach musste sie die Schule wechseln. Als ihr mit 21 Jahren auch noch Diabetes diagnostiziert wurde, hieß es: Du kannst keine Kinder bekommen und musst Dein Lieblingshobby stoppen.
Und heute? Ist Kathi Mutter von drei gesunden Töchtern, spielt weiter leidenschaftlich Tischtennis - und arbeitet im Hauptberuf als Gesundheits-Influencerin! Sie leistet enorm wertvolle Aufklärungsarbeit, damit Menschen mit chronischen Erkrankungen bestmöglich damit umgehen können. Über das Leben mit Diabetes hat sie kürzlich ein Kinderbuch veröffentlicht.
MUTMACHERin
Teresa Enke
Durch ihr Engagement wird der offene Umgang mit Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen immer selbstverständlicher.
Teresa Enke hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Aufklärungsarbeit zu leisten. Sie ist Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung, die nach dem Suizid des früheren Fußball-Nationaltorhüters gegründet wurde. Aufgrund von Depressionen nahm sich Robert Enke 2009 das Leben.
Durch das großartige Engagement der gesamten Stiftung konnte zahlreichen Menschen mit ähnlichen Erkrankungen geholfen werden.
Ich bin sehr dankbar, wie herzlich Teresa Enke mich in Hannover empfangen hat. Und wie offen sie über ihren bewegenden Lebensweg und ihren verstorbenen Mann gesprochen hat, als wir uns am Maschsee, im Schatten des Stadions von Hannover 96, trafen.
MUTMACHERIN
Sunniva Ferri
Mit 18 Jahren verlor Sunniva Ferri all ihre Haare – nun leistet sie wertvolle Aufklärungsarbeit und rüttelt auf, dass nicht immer „alles gut“ ist.
Es war 2016, als sie Basketball-Bundesliga spielte, kurz vor dem Abitur stand, privat einiges durchmachte – eine sehr stressige Lebensphase, in der sie u.a. verletzungsanfällig beim Sport wurde. Als sie gefragt wurde, wie es ihr geht, sagte sie jedes Mal: „Alles gut“. Und dann machte der Körper nicht mehr mit. Rapide bricht eine Autoimmunkrankheit aus, Alopezie Universalis. Der Körper dachte, jedes Haar sei ein Virus – und stieß daher alle Haare ab. Aus der langen blonden Mähne wurde plötzlich eine Glatze.
Heute klärt Sunniva Ferri in den sozialen Medien über ihren Haarausfall auf und thematisiert die Vorstellungen des „klassischen Schönheitsideals“. Sie betont, wie wichtig es ist, ehrlich zu äußern, wenn eben nicht „alles gut“ ist. Nach Hilfe und Unterstützung zu fragen, sieht sie als Stärke.
MUTMACHER
David Dietz
Zweifacher Papa, Geschäftsführer & Führungskraft sowie ambitionierter Politiker – all dies mit verkürzten Beinen und Armen.
Mit Fehlbildungen an allen vier Gliedmaßen ist der Mainzer zur Welt gekommen. Er fällt auf, er ist „anders“, Menschen schauen auf ihn – Blicke, wie ich sie auch gut kenne, wenn man eine klar sichtbare, körperliche Behinderung hat.
Umso herausragender, welchen Lebensweg David Dietz gegangen ist und welche Lebensfreude er ausstrahlt. Hürden? Gibt es viele – auf kreativste Weise meistert er sie. Beispielsweise, indem er mit den Füßen seine zwei Kinder gewickelt hat. Oder, indem er mit einem an der Armbanduhr befestigten Stift auf der PC-Tastatur tippt. Um laufen zu können, nutzt er Beinprothesen.
Tätig ist er als Geschäftsführer der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, war bereits Mitprotagonist eines Kinofilms und nennt ein großes Ziel, das er schon seit einiger Zeit verfolgt: Er will in den Bundestag einziehen!
MUTMACHERIN
Dr. Johanna Dahm
Schicksalsschläge und zerplatzte Lebensträume sind ihr großer Antrieb, andere zu unterstützen.
Johanna Dahm wollte unbedingt Tänzerin werden, brach jedoch mit 14 Jahren zusammen. Der Arzt sagte ihr: „Deine Knie sind kaputt, das war‘s mit dem Tanzen.“
Später wollte sie eine Familie gründen – und verlor 4 Kinder in 3 Schwangerschaften … unvorstellbar.
Obendrein enterbte ihr Vater sie, weil sie die elterliche Praxis für Zahnkieferchirurgie mit Dentallabor nicht weiterführen wollte.
All diese Erlebnissen prägten Johanna Dahm für immer – als positiver Antrieb, andere Menschen in schwierigen Lagen zu unterstützen. So wurde sie Strategieberaterin und Entscheidungsexpertin für Unternehmen und Einzelpersonen. Für viele ist sie Vertrauensperson und Mutmacherin.
Statt eigener Kinder hat sie inzwischen Patenkinder in Ägypten.
Und immer an ihrer Seite: Hund Moriarty!
MUTMACHERIn
Lilly Fritz
Sie lebt seit Geburt mit infantiler Cerebralparese – eine bleibende Störung des Haltungs- und Bewegungsapparats. Sie leidet an chronischen Schmerzen, muss regelmäßig Schmerzmittel nehmen.
Und gleichzeitig ist Lilly Fritz Mutmacherin für viele!
„Lilly’s Dream“, so heißt das Projekt, das für mehr Akzeptanz und Verständnis für Menschen mit Behinderungen wirbt. Im Zusammenspiel mit MainLichtblick e.V. und den „Wunscherfüllern“ Brian Funk und Robert Michels sammelt sie original unterschriebene Trikots aller Profifußball-Clubs. Diese werden meistbietend versteigert – mit den Einnahmen werden besondere Herzenswünsche von anderen beeinträchtigten Kindern erfüllt.
Ich hatte das Glück, die zu dieser Zeit 17-jährige Lilly (jetzt 18) zusammen mit ihrer Mutter Daniela bei einer ihrer Reitstunden zu begleiten. Im Alltag sitzt sie ansonsten im Rollstuhl – oben auf dem Pferd fühlt sie Freiheit und riesengroße Lebensfreude!
MUTMACHERIN
Nadine Schönwald
25 Operationen und mehr als acht Jahre Krankenhaus-Zeit liegen hinter Nadine Schönwald.
Heute ist sie:
- Mutter einer gesunden Tochter
- emphatische Führungskraft & Head of Sales Support bei The Adecco Group
- Inklusions-Influencerin mit mehr als 20.000 Followerinnen/Followern
- 2. Vorstandsvorsitzende des UnternehmensForums, das sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen einsetzt
- gefragte Keynote-Speakerin
- Vorbild für viele
MUTMACHER
Thomas Hitzlsperger
Er gehört zu Deutschlands besten Fußballern aller Zeiten, war u.a. Deutscher Meister, WM-Dritter und EM-Zweiter. Er spielte in der Bundesliga, der englischen Premier League und der italienischen Serie A.
Nach seinem Karriereende als Spieler erklärte Thomas Hitzlsperger im Januar 2014 öffentlich, dass er homosexuell ist – und wurde dadurch zum Mutmacher für viele!
Im Frühjahr 2024 Jahr las ich sein Buch „Mut proben“. Darin schreibt er u.a., dass echtes Engagement dadurch entstehen kann, wenn man gewisse Dinge selbst erfahren und erlebt hat. So reifte mein Entschluss, mein Engagement für ein respekt- und verständnisvolleres Miteinander in der Gesellschaft auszuweiten – weil ich durch meine Behinderung selbst Vorurteile und Diskriminierungen erlebt habe.
Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, mit Thomas Hitzlsperger über sein Leben zu sprechen – was ihn bewegt, was ihn antreibt.
MUTMACHERIN
Rosi aus Mainz
Mit ihren 91 Jahren ist Rosi Instagram-Influencerin, mehr als 30.000 Menschen folgen ihrem Account @rosi_aus_mainz.
Dort teilt sie u.a. ihre Erinnerungen, wie sie als Mädchen den Zweiten Weltkrieg hautnah erlebte.
Wie sie bei Bombenangriffen in den Keller flüchtete.
Wie in ihrer Heimatstadt Mainz am 27. Februar 1945 mehr als 1.200 Menschen starben.
Wie ihre Mutter, die an Depressionen litt, von den Nazis ermordet wurde.
Trotzdem bewahrte Rosi ihren Lebensmut! Bis heute – auf eindrucksvolle Weise!
Daher berichtet sie in ihren Instagram-Videos ebenfalls, wie wichtig es ist, dankbar zu sein – auch für die kleinen Dinge im Leben.
Oder wie wertvoll es ist, Freundschaften zu pflegen. So lange die Freunde (noch) leben.
Durch ihren Lebensmut und ihr Instagram-Engagement ist Rosi eine Mutmacherin für so viele!
Jeden Tag sitzt sie im Café, mischt sich unter die Leute, genießt das Leben – und versorgt ihre Familie morgens mit belegten Brötchen!
Pressestimmen
Über Marcel Friederich, Initiator des MUTMACHER‒Projekts
Seit Geburt lebe ich mit einer körperlichen Behinderung, dem Möbius‒Syndrom. In der linken Gesichtshälfte fehlen mir Nerven, was besonders durch mein „schräges Lachen“ erkennbar ist.
Mut und Selbstwert gewann ich durch meine Arbeit als Journalist. Ich berichtete u.a. von NBA‒Finals, war für die „Sport Bild“ und RB Leipzig tätig, ebenso als Chefredakteur des Basketball‒Magazins BIG. Zuletzt war ich Leiter der externen Unternehmenskommunikation der DFL Deutsche Fußball Liga.
Mein Anderssein – meine frühere Schwäche – habe ich inzwischen zu meiner Stärke gewandelt. Um gesellschaftlich Nachhaltiges zu bewegen, habe ich 2025 das crossmediale MUTMACHER-Projekt ins Leben gerufen.
Als Journalist, Keynote-Speaker und Mentor möchte ich unsere Gesellschaft vorurteilsfreier, respekt- und verständnisvoller machen.
Das sagen die MUTMACHER‒Partner
Die Dauer‒Mutmacherin
Hannah Schrauth ist Videografin der Rollt.Agentur und ein großartiger Kreativkopf. Sie begleitete mich bei allen Terminen des MUTMACHER-Crossmedia-Projekts, fotografierte und nahm zusätzlich alle Gespräche jeweils mit zwei Video-Kameras auf.
Mit sehr viel Feingefühl und mit ebenso viel Begeisterung war und ist sie am Werk. Umso froher bin ich, dass sich unsere Wege gekreuzt haben, um alle Mutmacher-Menschen in Szene zu setzen.
Hannah Schrauth, die Dauer-Mutmacherin des Projekts!
Mehr Mut. Mehr Lachen. Mehr Anderssein.
Mit dem MUTMACHER-Projekt, das gerade erst begonnen hat, möchte ich Nachhaltiges bewirken:
Ziel 1
Das eigene Anderssein stärken
Ich möchte Menschen individuell darin bestärken, sich selbst zu akzeptieren – und das eigene Anderssein als etwas Positives und Einzigartiges zu begreifen.
Ziel 2
Unsere Gesellschaft stärken
Ich möchte unsere Gesellschaft stärken, für mehr Respekt, Vielfalt und gegenseitiges Verständnis einzustehen – und gleichzeitig um Vorurteile und Diskriminierung abzubauen.
11 Menschen. 11 Geschichten.
Das Buch „Mutmacher-Menschen“ zeigt praktische Schritte zu mehr Mut, Klarheit und Selbstvertrauen auf. Jetzt bestellen und von den Mutmacher-Menschen inspirieren lassen.
Herzlichen Dank an folgende Projekt‒Mitwirkende
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